Patenschaften für Ausstellungsstücke

Jede Privatperson oder Firma kann für ein Jahr eine Patenschaft für eines unser Ausstellungsstücke übernehmen. Damit helft ihr uns die Auswirkungen der Corona Krise zu kompensieren und wir garantieren im Gegenzug dazu, das ausgewählte Ausstellungsstück auch im Falle von Reparaturen / Ausfall so schnell wie möglich wieder Instand zu setzen. Zusätzlich kann jeder Pate einen kurzen Text über sich oder seine Beziehung zum Gerät schreiben, die wir dann auf dieser Seite und am Gerät (DINA6 Aufsteller) ausstellen bzw. veröffentlichen. Wir werden hier zeitnah die wichtigsten Geräte auflisten.

Wer eine Patenschaft übernbehmen will, schreibt bitte eine kurze Mail mit seinem Wunsch an mail@retrospieleclub.de und erhält dann weitere Infos.  Wer andere Geräte als Pate unterstützen möchte, kann gerne einen Vorschlag machen. Die Patenschaften können ab einer Spende von 50 Euro (Privatpersonen) oder 100 Euro (Firmen) übernomen werden.

Den aktuellen Überblick findet man immer hier:
http://www.retrospieleclub.de/patenschaften-fuer-ausstellungsstuecke


Diese Gerät suchen u.a einen Paten (Stand 01/2022), wird regelmäßig aktualisiert:
(Falls ihr für andere Geräte eine Patenschaft übernehmen wollt, ist dies auch kein Problem)

Sharp MZ 700

Schneider CPC

MSX

ATARI XL

Arcade Tetris Station

CDI


Diese Geräte werden im Augenblick von folgenden Paten unterstützt:

Vectrex
Patenschaft übernommen von Torben R. am 09.12.2021

“Die Vectrex ist in vielerlei Hinsicht ein Phänomen. Weil sie ein Jahr vor dem Video-Game-Crash veröffentlicht wurde, floppte sie kommerziell. Dabei ist sie revolutionär: Sie benötigt keinen zusätzlichen Bildschirm, der analoge Controller ist präzise und die Vektorgrafik gestochen scharf – ein Novum für Heimkonsolen. Da sie nur einfarbige Vektoren ausgibt, sorgen transparente Overlay-Folien für die entsprechende Einfärbung. Mit dem 3D-Imager ist kurz vor dem Produktionsende außerdem die erste 3D-Brille für eine Videospielkonsole erschienen. Zum Vectrex-Phänomen gehören aber auch eine treue Anhänger*innenschaft und Homebrew-Szene, die sich insbesondere in der Facebookgruppe “Vectrex fans unite!” sammeln und fast noch mehr Wärme ausstrahlen, als die Vektoren-Darstellung, die als nicht emulierbar gilt. Ganz viel Liebe für die Vectrex!”
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C16
Patenschaft übernommen von Gerry F. am 09.01.2022

„Wenn es programmierbar ist – dann ist es auch möglich!“
Meine Eltern waren der Meinung, dass, wenn ich als 7-jähriger schon vor einer Flimmerkiste sitze, dann müsse ich auch etwas dabei lernen können. Und so bekam ich im Alter von 7 Jahren einen Commodore 16, meinen ersten Computer.   Daher ist es mir eine besondere Freude eine Patenschaft für dieses Exponat zu übernehmen und unsere Krankenhaus-EDV-Abteilung noch bis zur Rente mit og. Zitat zu nerven. 

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3DO
Patenschaft übernommen von Timo S. am 03.02.2022

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Atari VCS
Patenschaft übernommen von Kai K. am 06.01.2022

“Es war einmal… eine Zeit, in der nicht jedes beliebige Medium jederzeit verfügbar war. In der Hochzeit des Atari VCS gab es kaum Händler die Spiele im Programm hatten und der Preis war für einen Jugendlichen nahezu unerschwinglich hoch: Unter 100 DM war kein Spiel zu bekommen. Das sind heute inflationsbereinigt ca. 130 Euro. Um das mal in Relation zu setzen: Das wöchentliche Taschengeld betrug damals so um 4 DM. Ein Spiel zu kaufen, bedeutete also monatelanges Sparen, dafür aber auch eine sehr lange Vorfreude. Das Glück ein neues Spiel zum ersten Mal in den Schacht des Atari zu stecken, ist kaum zu beschreiben. Dafür hat man jedes der wenigen Spiele auch wochenlang gespielt und geliebt. Heute, wo man Spiele per Flatrate im Stream kurz anchecken und dann zum nächsten übergehen kann, ist das kaum noch vorstellbar. Das Atari VCS zu spielen ist für uns „Alte“ wie das Gefühl von Kindheit und wie: nach Hause zu kommen.”

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Amiga 500
Patenschaft übernommen von Thorsten M. / Amiga Club Hamburg am 18.01.2022

“Der Amiga 500 war der meistverkaufte Amiga-Computer von Commodore. Er wurde im Mai 1987 auf der CeBit vorgestellt und war der direkte Nachfolger des ersten Amiga (nachträglich Amiga 1000 genannt), der deutlich teurer und zu dem er voll kompatibel war. Zielgruppe für den Rechner waren vor allem Privatanwender mit kleinerem Geldbeutel. Der Amiga 500 war zu seiner Zeit besonders als Spielecomputer beliebt, da Bild- und Tonqualität dem damals üblichen PC deutlich überlegen waren. Er prägte den Begriff Multimedia, als andere Rechner noch monochrome Bildschirme
hatten und nur piepsen konnten. 
Neben dem 68000er-Prozessor mit 7,09379 MHz standen Ihm mehrere Co-Prozessoren zur Verfügung, die dem Amiga zu seinerzeit legendären Grafik- und Soundfähigkeiten verholfen.  Marktpolitisch war der Amiga 500 vor allem als Antwort auf den erfolgreichen Konkurrenten Atari ST konzipiert. In der Praxis erfüllte der Amiga 500 die ihm zugedachte Rolle und hängte den Atari ST im Wettbewerb deutlich ab. Mit ca. 1.160.000 verkauften Einheiten alleine in Deutschland und über 7 Millionen Einheiten weltweit für die gesamte Amiga-Familie war der Amiga seinerzeit sogar kurzfristig einmal Weltmarkführer für Computer. Der Amiga-Club Hamburg e.V. hat sich dem Erhalt dieser besonderen Computer verschrieben und übernimmt daher gern die Patenschaft für diesen Rechner: Amiga forever!”

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Super Nintendo (SNES)
Patenschaft übernommen von Christian O. (Blind durch Hamburg) am 20.01.2022

Mit dem SNES fing eigentlich alles so richtig an!
Das „Super Nintendo Entertainment System“ (umgangssprachlich: „Super Nintendo“, gerne auch: „SNES“) war Nintendos erste Konsole, die über einen 16-Bit-Prozessor mit 3,58Mhz sowie einem 2 PPU Grafikprozessor verfügte.  Mit rund zweijähriger Verspätung erschien sie im August 1992 in Deutschland. Und fand, als Geschenk für meinen Vater Weihnachten 1993, auch endlich den Weg in mein Elternhaus. Zwar konnte ich schon erste Gaming-Erfahrungen auf einem C64 sammeln, jedoch erschlossen sich mir als blinden Gamer mit dieser Konsole völlig neue Möglichkeiten! Auch wenn für viele der 8-Bit-Sound des C64 absoluten Kultstatus besaß (bzw. besitzt), die klanglichen Möglichkeiten des SNES sorgten dafür, dass mein Interesse am Gaming nun endgültig geweckt war – zum erstaunen meiner sonst sehenden Verwandten. „Super Mario World“, das mit 29,61 Mio Einheiten meistverkaufte Spiel dieser Konsole, war auch mein erstes Spiel, welches ich ausprobieren konnte… viele weitere, wie z. B. „Donkey Kong Country“, „Parodius“, „Turtles in Time“, „Pinball Dreams“ oder „Pop ‚n‘ Twin Bee“ sollten folgen. Auch jetzt, 28 Jahre später, hat diese Konsole für mich weder an Reiz noch an Faszination verloren – eher im Gegenteil! Mich reizten nie wirklich die Möglichkeiten und Chancen, die einem das „moderne“ Gaming – ob nun am Computer, an der Xbox oder auch dem Smartphone – bieten. Auch wenn ich als blinder Gamer inzwischen mit Sonderfunktionen ausgestattete, wenn nicht sogar speziell entwickelte Games nutzen und– aus Sicht einiger – dadurch auch „mehr“ vom Spiele-Genuss haben könnte, schlägt mein Gamerherz weiterhin RETRO. Vor allem für den SNES, der mich seit meiner Kindheit und Jugend quasi begleitet.
Patenschaft powered by „Blind durch Hamburg :: die Großstadt mit anderen Augen sehen“ (www.blind-durch-hamburg.de)

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Sinclair Spectrum
Patenschaft übernommen von Gerhard Jumngsberger / Jungsis Corner am 21.01.2022

“Im Jahr 1983 war der Sinclair ZX Spectrum mein zweiter Rechner nach dem ZX81. Ich kann mich noch gut an das Gefühl der Spannung erinnern wie wohl das Spiel aussehen wird das gerade von der Kassette geladen wird. Nach fünf Minuten Warten war es dann soweit und ich konnte in die Pixelwelt eintauchen. Oft bin ich in meinem Zimmer gesessen und habe die Listings aus den Zeitschriften abgetippt und versuchte zu verstehen was da passiert. Es war eine faszinierende Entdeckungsreise, die mit diesem Rechner fortgeführt wurde. Der Spectrum ist einer der Gründe dafür, dass ich auch heute noch in der IT-Branche tätig bin!”